Fortbildungen für das Lehrerkollegium

Die Haltung der Lehrer*innen einer Schule hat einen wesentlichen Einfluss auf die Arbeit jeder Schülervertretung. Grund dafür ist, dass sie zumeist die Wahlen für Klassensprecher*innen anleiten. Sehr oft ist das dann eine 10-Minuten-Wahl, an deren Ende eher die Beliebtesten oder Lautesten gewählt sind, statt derer, die wirklich Lust und die Fähigkeiten haben, sich für ihre Mitschüler*innen einzusetzen. Auf den Sitzungen der Schülervertretungen ist dann oft ein Drittel bis die Hälfte der anwesenden Schüler*innen gar nicht so sehr an der Arbeit interessiert, freut sich eher über den Unterrichtsausfall oder stört sogar.

Die Alternative: eine reformierte Klassensprecherwahl

Vielen Schüler*innen fehlt das Grundverständnis dafür, welche Aufgaben Klassensprecher*innen haben. Daher gibt es eine Vielzahl an Methoden, Präsentationen und Erklärvideos sowie interaktive Tests, sodass Schüler*innen sich vor der Wahl damit beschäftigen können und dann eher die „Richtigen“ wählen.

Dafür braucht es: Fortbildungen des Lehrerkollegiums

Wir haben eine 2 1/2-stündige Fortbildung entwickelt, bei der zwischen 20 und 25 Lehrer*innen die Potentiale einer Schülervertretung, ihre eigene Rolle als Klassenleitung sowie Methoden zur Vermeidung von Beliebtheitswahlen kennenlernen. Die Fortbildung basiert auf der Publikation Beliebtheitswahlen vermeiden“.

Feedback

„Die Fortbildungen waren offensichtlich ein voller Erfolg. Gestern fand die erste SV-Sitzung statt und das Bild, das sich zeigte, ist völlig verändert. Die Klassensprecher*innen sind hoch motiviert. Gremien, die bisher nur unwillig besetzt wurden, waren für viele interessant und nachgefragt. Der Bezirksschülerausschuss z.B. musste erstmalig in Wahlen besetzt werden und für das Kinder- und Jugendparlament musste ich bereits nachfragen, ob es eine maximale Anzahl gibt. Ideen der Fortbildung scheinen in sehr vielen Klassen aufgegriffen worden zu sein.“